Wer sich schon etwas intensiver mit dem Thema „Qigong und Tai Chi“ beschäftigt bzw. diese Homepage schon etwas genauer studiert hat, weiß, dass Qigong und Tai Chi keine konkurrierenden, sondern vielmehr ergänzende Formen der TCM sind.
Wie aber unterscheiden sich die beiden, doch auch, unbestrittener Weise, verschiedenen Heilübungen bzw. wo liegen ihre Gemeinsamkeiten?
Neben den unterschiedlichen Übungsabläufen kann man grundsätzlich sagen, dass Qigong eine optimale Basis bilden kann für den, der Tai Chi erlernen und praktizieren möchte.
Sowohl bei Qigong, als auch bei Tai Chi bilden die Konzepte des Tao, des Yin und Yang, des Qi und der Fünf Elemente das grundlegende Gerüst für die jeweiligen Übungen.
Gleich ist auch, dass man durch das Praktizieren von Qigong und Tai Chi jeweils Himmels- und Erd-Energie aufnehmen kann. Durch beide kann zum einen das körperliche, geistige und seelische Gleichgewicht in Balance gebracht und gehalten werden, zum anderen wirken sie stets gesundheitlich positiv auf Abwehrkräfte und Heilungsprozesse.
Wichtig ist für beide Formen die „richtige“ Atmung, neben der Konzentration und der korrekten Übungsdurchführung.
Aber man kann wohl zu Recht sagen, dass Tai Chi eine höhere Komplexität in den zusammenhängenden Bewegungsabläufen aufweist als Qigong-Übungen (weshalb Anfängern oft geraten wird mit Qigong zu beginnen, um dann auf diesen Kenntnissen und Fähigkeiten aufbauen zu können beim Erlernen von Tai Chi).
Dieser Sachverhalt drückt sich auch darin aus, dass „Tai Chi“ als „das Höchste“ übersetzt wird.
